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Evgeni Koroliov/strong> "Wenn ich nur ein Werk auf die einsame Insel mitnehmen darf, so wähle ich Koroliovs Bach, denn diese Platte würde ich, einsam verhungernd und verdurstend, bis zum letzten Atemzug immer wieder hören."
(Komponist György Ligeti)
Drei neue CDs belegen, daß Evgeni Koroliov nicht nur an seiner exemplarischen Bach-Interpretation gemessen werden darf.
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Bernd Glemser
Für Bernd Glemser scheint es keine Grenzen der Virtuosität zu geben. Selbst über die schwierigsten Passagen huscht er mit einem Lächeln und ohne erkennbare Probleme fehlerlos hinweg und hinterläßt das Gefühl, trotz gehäufter spieltechnischer Fußangeln nur unbelastete Musik gehört zu haben. |

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Anna Vinnitskaya
Impulsiver Zugriff, kombiniert mit wohl intuitiv "richtigen", höchste Intelligenz ausstrahlenden Interpretationsansätzen sowie einer spieltechnischen Potenz ohnegleichen - das sind die Markenzeichen der jungen Pianistin, von der ihr letzter Lehrer, Evgeni Koroliov, schwärmt, sie erinnere ihn an die junge Martha Argerich. |
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Till Fellner
Man möchte dem jugendlich wirkenden Pianisten Till Fellner die Spannkraft nicht zutrauen, mit der er überrascht, wenn er etwa – wie in diesem Frühsommer bei der Schubertiade – die letzten Sonaten Franz Schuberts geradezu exemplarisch zelebriert. Wer es wagt, diese drei Schwergewichte hintereinander zu präsentieren und damit gewinnt, dem dabei nicht der geistige Faden entgleitet, der hat den höchsten Grad pianistischer Reife erlangt.
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